Point of Sale am Naschmarkt

Vergangene Woche traf ich mich mit einer Freundin und ihren Söhnen in Wien zum Frühstück. Wir erhielten den Tipp: „Point of Sale“ in der Nähe des Wiener Naschmarkts.

Glück im Umglück

Natürlich hatten wir das Frühstück eher spontan geplant, daher hatte keiner von uns mehr Zeit um einen Platz zu reservieren. Das wäre uns beinahe zum Verhängnis geworden. Alle Tische waren voll. Zu unserem Glück jedoch war eine Familie gerade am Bezahlen und wir konnten uns gleich für ihren Platz anmelden.

Zunächst war alles noch in bester Ordnung. Die Kellnerin brachte uns höflich die Karte, räumte den Tisch ab und säuberte ihn sogar mit einem nassen Fetzen (muss erwähnt werden – im Stress wird das ja häufig vergessen). Danach bestellten wir unsere Getränke. Als sie kamen waren 3 richtig und eines falsch – naja statt einem Chai-Tee bekam ich einen Chai-Latte. Mir war es nicht so wichtig, daher trank ich eben den Latte. 🙂

Frühstücksvarianten aus aller Welt

Danach bestellten wir unser Frühstück! Also eines muss ich ganz besonders hervorheben: diese Frühstückskarte ist grandios. Solch eine Auswahl erhält man selten. Alle möglichen Frühstückskombinationen aus verschiedensten Ländern waren auf dieser Karte zu finden. Die Entscheidung fiel uns wirklich schwer. Doch wir nahmen einmal das American, zwei mal das normale Ham & Eggs für die Kids und ich wählte das Indian Breakfast. Nach ein paar Minuten hatten wir zusätzlich noch Gusto auf ein Omlette und bestellten dies dazu. Nach ein paar Minuten wurde es auch schon gebracht – die weiteren Bestellungen wurden nicht mehr erwähnt. Nach gefühlten 20 Minuten, das Omlette war bereits verspeist, fragten wir mal nach unseren eigentlichen Bestellungen… sie hatten sie vergessen. Naja kann ja mal passieren.

Das Frühstück kam dann doch recht flott und wir stürzten uns darauf – wirklich ausgesprochen lecker. Kleiner Tipp: beim Indian Breakfast ist es von Vorteil ein zusätzliches Gebäck zu bestellen. Alleine das Reisnockerl macht nicht wirklich satt 🙂

Ihr frühstückt lieber zu Hause im Kreis der Familie, wollt jedoch Abwechslung am Teller? Dann werdet ihr hier garantiert fündig!*

Ambiente: Wirklich nett. Die große Fensterfront bringt viel Licht ins Innere und die Sitznischen sind besonders charmant. Zwei kleine Mankos: 1. Beide Eingangstüren würden einen Windschutz vertragen. Wenn es kühler ist und doch permanent die Gäste aus und ein gehen, zieht es wirklich sehr. Dies zerstört das entspannte Frühstück. 2. Die Toiletten. Die sind doch schon etwas in die Jahre gekommen und schreien nach einer Sanierung. Der Style passt auch absolut nicht zum Gesamtambiente des Point of Sale. Zu steril geplant.

Service: Generell sehr höflich und bemüht, ist nur leider granzenlos überfordert. Man muss jedoch dazu sagen: völlig verständlich. Denn bei ausgebuchtem Haus nur zwei Kellner zu beschäftigen und dazu auch noch nur einen Koch ist unverantwortlich.

Fazit: Die Frühstückskarte lässt sich mit keiner anderen in Wien, so weit ich es bislang beurteilen kann, vergleichen. (ich werde natürlich weiter suchen) Die Speisen sind lecker, wobei die Pancakes an diesem Tag viel zu hart geworden sind. Das mag aber jeder anders. Ich liebe sie fluffig 🙂 Das Indian Breakfast war mein absolutes Highlight und werde ich sicher mal wieder bestellen. Warmes Linsencurry mit Kokoschutney und Kichererbsen mit Reisnockerl hatte ich noch nie zum Frühstück. Ungewöhnlich, jedoch geschmacklich wirklich top!

Das Gesamtpaket lässt sich auf jeden Fall sehen und ist weiter zu empfehlen. Ich habe mir sagen lassen, dass besonder der Gastgarten in den wärmeren Monaten ein Highlight ist. Diese Info habe ich sofort in meinen Kalender eingetragen! Ein Grund mehr das Lokal nochmals zu besuchen.

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Autor: lreisen

Freierufliche Journalistin, Redaktionsleiterin, Texterin, Autorin. Mein Erfahrungsschatz entwickelte sich im Rahmen meiner Tätigkeiten bei diversen Magazinen und Zeitschriften.

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