Frühjahrsmüdigkeit ade!

Die ersten warmen Sonnenstrahlen treffen auf die Erde, das Gras wird wieder grüner, die Vögel beginnen erneut ihr Lied zu trällern und das Thermometer steigt fortwährend höher. Der Frühling steht in den Startlöchern und die Welt beginnt wieder zu leben. Alle, bis auf Menschen, die der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit verfallen sind. Doch warum scheint unser Körper lieber dem Winterschlaf zu frönen als dem Sommer entgegen zu streben?

Die ersten Monate des Jahres sind verstrichen und der Frühling zieht ins Land. Der Monat März hat begonnen und leitet die warme Jahreszeit ein. Doch obwohl die zusätzliche Sonne uns Menschen eigentlich einen neuen Energieschub einhämmern sollte, fallen die Augenlider zu, der Körper ist schlaff und die Motivation am Boden. Die Frühjahrsmüdigkeit hat zugeschlagen. Doch: ganz im Gegenteil zur allgemeinen Meinung – es handelt sich hierbei nicht um pure Einbildung!

Ursprung der Müdigkeit

Mittlerweile werden verschiedene Gründe wissenschaftlich erforscht warum Menschen an der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit leiden können.

Zunächst steht der Klimawechsel ganz hoch im Kurs. Die Veränderung der Temperaturen von kalt auf warm, belastet unseren Organismus. Jener muss sich an die Umstellung gewöhnen und erweitert als Reaktion die Blutgefäße. Somit sackt der Blutdruck ab und damit auch unser Energielevel.

Ein weiterer Punkt warum Menschen der Frühjahrsmüdigkeit verfallen können ist der Melatoninspiegel. In den düsteren Wintermonaten erzeugt unser Körper sehr viel von diesem Schlafhormon, welches erst wieder abgebaut werden muss. Dies führt natürlich auch zur Anstrengung unseres Organismus und somit zur vermehrten Müdigkeit.

Zu wenig Bewegung außerhalb der eigenen vier Wände und der damit verbundene Licht- und Sauerstoffentzug wird ebenfalls mit diesem Thema in Verbindung gebracht. Genauso wie der Vitaminmangel der durch zu herzhaftes Essen in den kalten Monaten hervorgerufen wird.

Jeder dieser Faktoren kann zu Frühjahrsmüdigkeit führen. Welcher jedoch wirklich dafür verantwortlich ist, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Betroffen sind jedoch im Allgemeinen Personen, die von Haus aus einen niedrigen Blutdruck haben und somit besonders wetterfühlig sind – das bedeutet Frauen, Kinder und ältere Menschen.

Aber: Frühjahrsmüdigkeit ist definitiv keine Krankheit und muss daher nicht ärztlich behandelt werden. Ganz im Gegenteil – einer Selbstbehandlung steht nichts im Wege! Hier einige Tipps und Tricks um bald wieder möglichst aktiv zu sein.

Selbstheilung

Grundsätzlich gilt ein Credo: der Frühjahrsmüdigkeit darf nicht nachgegeben werden! Nicht schonen und auch nicht mehr schlafen als sonst.

.) Bewegung, Bewegung, Bewegung: Am besten an der frischen Luft. So schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Denn der Organismus wird durch regelmäßige Bewegung angeregt, der Stoffwechsel wird angekurbelt und die Sonnenstrahlen füllen den Vitamin D Haushalt wieder auf. Ist der Gang ins Freie auf Grund der Arbeit nicht möglich, so sind natürlich auch Indoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel Treppen steigen sehr hilfreich.

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.) Mahlzeiten mit Bedacht wählen: In den kalten Wintermonaten wird oftmals die Vitaminaufnahme sehr vernachlässigt. Dieser Mangel führt ebenfalls zu vermehrter Müdigkeit und sollte sobald als möglich ausgeglichen werden. Zusätzlich sind über den Tag verteilte kleinere Mahlzeiten für den Organismus leichter zu verarbeiten. Damit wird der Körper nicht zu sehr angestrengt und die Müdigkeit schwindet.

.) Wechseldusche: Sind besonders am Morgen sehr sinnvoll um den Kreislauf und die Durchblutung in Schwung zu bringen. Hier gilt prinzipiell mit einer kalten Einheit zu schließen, damit der Körper sich danach selbständig aufwärmen muss. Wer jedoch den Gang zur Dusche lieber abends vollzieht, kann sich unter Tags immer mal mit Wechselduschen an Armen und Nacken aushelfen.

.) Viel trinken: Dies ist natürlich generell wichtig für unseren Basenhaushalt, doch besonders in den ersten Monaten des Jahres wo der Körper sehr schnell an Energie verliert, ist Wasser oder ungesüßter Tee ein absolutes Muss. Keine Energydrinks oder zu viel Kaffee. Dies suggeriert dem Körper ein kurzes Wachsein und lässt den Organismus danach jedoch wieder rapide abstürzen. Es gilt ungefähr zwei Liter pro Tag zu sich zu nehmen.

.) Ausreichend Licht: Sonnenlicht ist neben genügend Bewegung das wichtigste Mittel im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Jene setzen ebenfalls Glückshormone frei, die dem Schlaf entgegenwirken. Daher so oft wie möglich ins Freie gehen, in Verbindung mit einem kleinen Spaziergang besonders optimal. Tipp: Mittagspause Outdoor verbringen. So wird nicht nur der Organismus mit mehr Elan bestückt, sondern auch das Gehirn wird durch die zusätzliche Aufnahme von Sauerstoff angeregt. Jeder Chef wird begeistert sein von der nachträglichen Produktivität!

Mit diesen Tipps bestückt  geht es der Frühjahrsmüdigkeit nun an den Kragen. Ganz wichtig jedoch: sollte die Müdigkeit dennoch anhalten, bitte trotzdem den Arzt aufsuchen um etwaige Krankheiten auszuschließen!

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Autor: lreisen

Freierufliche Journalistin, Redaktionsleiterin, Texterin, Autorin. Mein Erfahrungsschatz entwickelte sich im Rahmen meiner Tätigkeiten bei diversen Magazinen und Zeitschriften.

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