Ich liebe dich!

Diese magischen drei Worte… Sie zu hören oder auch selbst auszusprechen fällt uns in der heutigen schnelllebigen Zeit doch immer schwerer. Durch die unaufhaltsame Vernetzung der Welt stehen unzählig viele Menschen als möglicher Partner zur Verfügung – und darunter soll man nun wirklich diesen EINEN Menschen treffen?

JA und nochmals JA! Auch wenn ich nun als grenzenlos naive Romantikerin abgestempelt werde bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es sehr wohl möglich ist seinem Lebenspartner über den Weg zu laufen. Das bedeutet jedoch nicht zwingend diesen Menschen auch wirklich zu sehen. Was ich damit meine? Ganz einfach: der Blickwinkel unserer Gesellschaft auf emotionale Handlungen hat sich lustigerweise durch die Technisierung der Welt radikal geändert. Früher entschied man sich bewusst für einen Menschen mit dem man sein Leben verbringen möchte, Trennung oder Scheidung war undenkbar. Natürlich ist diese Ansicht ein anderes Extrem, doch auf diese Weise wurde mehr um den Erhalt und die Harmonie in einer Beziehung gekämpft. Heutzutage reicht doch oft eine Meinungsverschiedenheit und schon trennen sich die „Schwerverliebten“.

Liebe geht tiefer

Dennoch findet man immer wieder Paare die seit Ewigkeiten gemeinsam das Leben bestreiten, sicherlich trotzdem auf mehrere Unstimmigkeiten zurückblicken können, sich aber einfach durch zahlreiche Gespräche und gemeinsame Aktivitäten zusammengerauft haben. Das dauert natürlich eine gewisse Zeit, die sich viele Menschen mittlerweile nicht mehr nehmen wollen… Doch eines ist gewiss: nimmt man sich Zeit seinen Partner richtig kennenzulernen, ihn mit all seinen Splins und Macken zu akzeptieren – immerhin ist man ja selbst auch weit der Perfektion – erhält man ein völlig neues Lebensgefühl. Einen Verbündeten, der trotz unzähliger Veränderungen im Leben einen Fixpunkt, ein Zuhause birgt. Wunderschöner Gedanke, oder nicht? Dann wäre es doch an der Zeit, sich genau heute, am Tag der Verliebten, mit diesem Thema mehr auseinanderzusetzen. Und um den richtig mentalen Einstieg zu finden, habe ich zum Schluss noch einen kleinen Exkurs zum Ursprung des Valentinstags für euch. 🙂

Woher stammt der Valentinstag?

Obwohl heutzutage immer mehr daran geglaubt wird dieser Tag wurde von den Blumenhändlern oder überhaupt der Wirtschaft initiiert um den Umsatz im neuen Jahr wieder anzuheben, kann ich euch berühigen: dieses Gerücht stimmt NICHT!

Sogar zwei geschichtliche Begebenheiten, die unter Umständen auf die selbe Person zurück zu führen sind, tummeln sich um die Entstehung des Valentinstags: Einerseits soll Valentin aus Terni als christlicher Bischof im alten Rom zahlreiche Menschen von schweren Krankheiten geheilt haben. Da zu dieser Zeit jedoch die Ausübung des Christentums verboten war, wurde er am 14. Februar im Jahre 268 n.Chr. als Märtyrer hingerichtet. In der zweiten Version war Valentin von Rom ebenfalls ein christlicher Bischof, welcher trotz des römischen Verbots verliebte Paare christlich getraut haben soll. Auch dieser soll deswegen am 14. Februar 268 n.Chr. den Tod gefunden haben. Beide Geschichten sind nicht wissenschaftlich bewiesen und somit ist die Existenz Valentins fragwürdig. Dennoch wurden sie von der Kirche heilig gesprochen. Im Jahr 496 wurde der 14. Februar von Papst Gelasius zum Valentinstag ausgerufen.

Wahrheit oder Erfindung? Ich, für meinen Teil, habe beschlossen es für vollkommen irrelevant zu halten ob dieser Heilige nun gelebt hat oder nicht. Die Aussagekraft der Story ist viel wichtiger. Liebt einander und kämpft darum – egal welche Widrigkeiten auf euch zukommen sollten!

Mit diesen Worten wünsche ich euch einen wunderschönen Valentinstag – und kleiner Tipp: sagt euren Liebsten wie sehr ihr sie liebt und meint es von ganzem Herzen! Eine größere Freude kann man seinem Partner nicht machen. 😉

Quelle: Wikipedia, helles Köpfchen

Autor: lreisen

Freierufliche Journalistin, Redaktionsleiterin, Texterin, Autorin. Mein Erfahrungsschatz entwickelte sich im Rahmen meiner Tätigkeiten bei diversen Magazinen und Zeitschriften.

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