Una isla feliz ;-)

Sehen die Augen eines Reisenden überall und an jeder Ecke, auf Plakaten oder auch an Hauswände gesprayt, diesen Leitspruch (eine glückliche Insel), so kann dies nur eines bedeuten: Das Fernziel lautet ARUBA!

Vielen gänzlich unbekannt, ist dieses kleine Fleckchen Erde ein Teil der sogenannten ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und befindet sich in den kleinen Antillen direkt vor Venezuela. Und genau hierhin hat mich meine nächste Reise geführt, die ich sofort auch euch näher vorstellen möchte.

Aruba ist eine kleine Insel, doch wer nun dem Irrglauben anheimfällt es wäre daher ein bloßer Strandurlaub, der irrt gewaltig. Denn trotz der überschaubaren Größe (30km lang und 9 km breit), gibt es vieles zu sehen. Doch ich möchte bei der Anreise beginnen.

Es muss nicht immer unerschwinglich sein:

„Karibik, oh, na da musst du aber ordentlich gespart haben,“ so viele Bekannte und Freunde als ich mein nächstes Reiseziel verkündete. Als ich dann ganz beiläufig erwähnte, dass Flug und Unterkunft gerade mal auf 1.400 Euronen für 13 Tage kommen würden, waren die meisten verblüfft. Doch es ist theoretisch ganz einfach. Nicht unbedingt die Hauptsaison auswählen, sich ein wenig im Internet auf verschiedenen Reiseseiten herumtreiben und schwups, ist ein Flug über die Austrian und eine Selbstversorgerunterkunft mit Pool ganz in der Nähe der sogenannten „Partymeile“ gebucht! Und dann ging es auch schon los. Wir starteten in Wien, landeten zwischen in Madrid, dann nochmal in Miami und nach nur 20 Stunden waren wir am Aeropuerto Internacional Reina Beatrix in Aruba angekommen. (Der Flug war mit umsteigen natürlich günstiger, bei Direktflügen dauert die Anreise nicht so lange!) Unterkünfte gibt es auf der Insel wirklich genug, leben sie doch hauptsächlich vom Tourismus. Hier obliegt es natürlich ganz dem eigenen Geschmack ob man lieber in einem Hotelkomplex oder einer Pension unterkommt. Eines ist sicher – auf Aruba ist diesbezüglich alles zu finden!

Doch bereits während der Taxifahrt wurde eines sehr schnell klar – diese Insel trägt keinen typisch „karibischen Flair“ in sich. Keine Leute auf der Straße, kein Straßenverkauf von Früchten oder Rum, keine laute Musik die aus jeder Ecke drängt, dafür umso mehr Fastfood-Ketten wie McDonalds, Burger King, Wendys usw. Die Nähe zu Amerika hat ganze Arbeit geleistet.

Strände:

Auch wenn Aruba durch seine westlichen Einflüsse vieles an Atmosphäre verloren hat, eines ist garantiert sehenswert – die langen weißen und wunderschönen Sandstrände. Davon gibt es nämlich unzählig verschiedene. Die bekanntesten befanden sich direkt neben unserer Unterkunft, der Palm und der Eagle Beach. Nicht nur zum Baden und Schnorcheln ein Traum, sondern auch einfach zum Spazieren eine wirkliche Augenweide. Doch Achtung: Das lassen sich die ansässigen Lokalitäten natürlich zahlen. Im Süden befindet sich der Baby Beach. Dazu findet sich auch in jedem Hotel eine mögliche Ausflugsreise – mit dem Bus von der Hauptstadt Oranjestad zu fahren ist jedoch billiger, dauert zwar länger, aber man sieht mehr von der Insel und bekommt die Einwohner besser zu Gesicht. Ich war auf jedenfall bezaubert von diesem Strand – er ist nicht nur wunderschön, nein, ich habe auch zwei Wasserschildkröten gesichtet, welche sich sehr weit an den Strand gewagt haben. Einfach bezaubernd diese Tiere!

Doch nicht nur die Strände auf Aruba sind ein Hingucker, es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche natürlich alle abgeklappert wurden um nun mit unseren Lesern zu teilen:

.) California Lighhouse

Er ist ein sehr markanter Punkt auf Aruba und zusätzlich ein historischer Leuchtturm. Auf Grund der Fotogenität dieses Punktes streben sehr viele Fototouristen dieses Ziel an. Um 8 USD kann man auch auf den Leuchtturm hinauf, doch ganz ehrlich die Aussicht ist vom Boden genauso atemberaubend!

.)Gold Mill Ruins

Der Goldrausch auf Aruba dauert nur kurz an, da die Verarbeitung zu umständlich wurde. Die Ruinen sind jedoch sehr sehenswert!

.)Super Foods

Ist ein riesiger Supermarkt! Ja genau diesen habe ich als Sehenswürdigkeit markiert. Einfach hinfliegen, hineingehen und staunen.

.)Oranjestad

Die Hauptstadt der Insel ist zwar entzückend mit seinen bunten Häuschen und verträumten Springbrunnen, doch Bekanntheitsgrad hat das Städtchen vor allem durch seine Shopping Meile erlangt. Hier findet das Designerherz alles was geliebt wird. Genau aus diesem Grund fehlt der karibische Charakter. Auch Einheimische finden sich selten in der Hauptstadt – somit kurz gesehen und gleich wieder vergessen.

.) Arikok National Park

Um diesen riesigen Park wirklich zu erkunden gibt es drei mögliche Varianten: mit dem Bike, dem Pferd oder dem Quad. Wir entschieden uns für letzteres. In jenem ist der Natural Pool zu erkunden (wir waren darin sogar schwimmen), der Cero Arikok – die zweithöchste Erhebung der Insel mit 186 Meter, der Cero Jamanota – die höchste Erhebung mit ganzen zwei Metern mehr, die Dos Playa Strände (sehen schon fast wie Dünen aus) und die Fontain Caves, von denen ich am meisten begeistert war! Traut man sich ins Innere wird man mit dem Einblick auf ein richtiges Fledermaus-Zuhause belohnt. Überall hängen diese süßen kleinen Tierchen herum – bitte keine Angst haben, sie saugen euer Blut schon nicht!

Wer billiger oder gratis reist, kann öfters die Koffer packen 🙂 Jetzt hier erfahren wie!*

.) Abendleben

Am Palm Beach gibt es eine sogenannte Partymeile – unzählige Bars und Restaurants entlang des wunderschönen Sandstrandes. Ein Einkaufcenter, welches ebenfalls ausreichend für Speis, Trank und musikalische Unterhaltung sorgt, ist ebenfalls gleich um die Ecke. Und ein Bezirkszentrum, das mit einem grandios beleuchteten Springbrunnen das Abendprogramm für so manche Kinder verschönert während die Eltern sich einen Cocktail genehmigen können.

Fazit: Aruba ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, jedoch für meinen Geschmack viel zu Amerikanisch. Das karibische Flair fehlt vollkommen, das Essen ist ebenfalls zu westlich – ich freue mich immer sehr einheimisch verköstigt zu werden – und das Meer und der Strand sind zwar atemberaubend schön, entschädigen jedoch leider nicht für die fehlende Karibik. Doch angeblich ist es auf der Nachbarinsel Curacao noch anders, wie mir ein Schmuckhändler namens Carlos erzählte. Vielleicht treibt es mich ja nächstes Mal dort hin. Wer weiß!

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Autor: lreisen

Freierufliche Journalistin, Redaktionsleiterin, Texterin, Autorin. Mein Erfahrungsschatz entwickelte sich im Rahmen meiner Tätigkeiten bei diversen Magazinen und Zeitschriften.

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