Wunderschönes Bratislava

Jung und Alt vereint in einer Stadt!

Mit dem Wort „Sommer“ schleicht sich ganz automatisch auch der Strandurlaub in unsere Köpfe. Doch was wenn nur einzelne Tage zur Entspannung in dieser Jahreszeit zur Verfügung stehen? Einen Tag ans Meer zu fahren ist oftmals auf Grund der doch großen Distanz zu aufwendig, die Stunden immer am selben See zu verbringen zu eintönig.

Perfekte Alternative: Der Tagesausflug. Ein ganz heißer Tipp ist hier die wunderschöne Hauptstadt der Slowakei – Bratislava. Mit dem Zug von Wien original eine gute Stunde entfernt, besticht dieses Schmuckstück nicht nur durch seine zahlreichen Gastronomiestätten, sondern verblüfft auch mit verschiedensten Sehenswürdigkeiten. Ich habe einen solchen Abenteuertrip für Euch unternommen und war schlichtweg begeistert!

Um die Unternehmung besonders entspannend zu gestalten, so zu sagen ein richtiges Urlaubsfeeling zu initiieren, nahm ich den Railjet der ÖBB nach Bratislava Hauptbahnhof – Dauer ungefähr eine dreiviertel Stunde von Wien. Angekommen, wurde sofort das Informationszentrum besucht, welches sehr gute Straßenkarten der Stadt und umfangreiches Material zu allerlei Sehenswürdigkeiten zur Verfügung stellt.

Erstes angestrebtes Ziel – die Burg Bratislava, welche durch seine Lage einen Blick über die die gesamte Stadt und die Donau bietet. Doch unverhofft kommt allzu oft: Beim Marschieren wurde ich durch ein absolut bezauberndes Cafe aufgehalten – das „Mackafe“. Ungefähr zehn Katzen tummeln sich hier freilaufend in dem Lokal, liegen auf den Sofas oder auf den zahlreichen Kratzbäumen, welche im gesamten Cafe platziert sind. Die süßen Tierchen dürfen wirklich überall hin – wenn die Gäste es erlauben auch auf die Tische. Dafür steht ein Desinfektionsmittel auf jedem. Besonders reizend sind auch die zur Verfügung gestellten Spielzeuge. Jeder Gast kann sich frei bedienen und den Kätzchen eine Freude bereiten – nur füttern darf man sie nicht. Streicheln und lieb haben hat mir jedoch absolut gereicht. Ein absolutes Highlight für jeden der in Bratislava verweilen möchte und eine Cafepause braucht 🙂

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So wurde die Burg dann doch Platz zwei meiner Besichtigungstour. Der weitere „Aufstieg“ war nicht sonderlich anspruchsvoll und belohnt wird der Tourist nicht nur durch den grandiosen Anblick dieses riesigen Schmuckstückes, sondern auch durch die atemberaubende Aussicht über ganz Bratislava. Im Inneren befindet sich ein steril wirkender aber gleichzeitig zeitlos schöner Hof, welcher den Eingang zur Schatzkammer und zum geschichtlichen Museum beinhaltet. Auch Führungen werden ganztägig angeboten. Gelingt es einem sich von der Aussicht zu entreißen und um die Burg zu wandern, steht man plötzlich in einem prächtig angelegten Garten. Dieser lädt jedoch nicht unbedingt zum längeren Verweilen ein, zu viel Fototourismus! Ich habe kein Fleckchen gefunden wo nicht gerade Selfies gemacht wurden.

Danach ging es den Hügel wieder bergab in die berühmt berüchtigte Altstadt. Klein aber wundervoll romantisch zeigten sich die engen Gassen die in alle Richtungen vom eigentlichen Hauptplatz wegführten. Und eines ist klar: Verhungern oder verdursten ist in Bratislava absolut keine Option! An allen Ecken und Enden befindet sich entweder ein Restaurant, ein Pub oder ein Cafe. Keine Wünsche bleiben unerfüllt. Doch verweilen wollte ich an einem so schönen Frühsommertag dann doch nicht. Immer auf der Suche nach etwas Speziellem führte mich der Weg noch weiter bergab in Richtung Donau. Hier überquerte ich die Brücke des slowakischen Nationalaufstands und begutachtete Bratislava vom „Ufo über der Stadt“. Ein ungefähr 100 Meter hoher Turm, welcher einen Rundumblick über die gesamte Stadt bietet. Von dort oben sahe ich auch mein nächstes Ziel. Ein Schiffrestaurant namens Dunajsky Pivovar.

Zwei Ebenene bot das Speiselokal und Sitzmöglichkeiten im Inneren und am Bug, selbstverständlich mit Sonnensegel. Die Karte sehr ausführlich aber dennoch überschaubar, mit slowakischen Spezialitäten bestückt, wurde ich bald fündig. Es wurden Ziegenkäsenockerl. Eine absolute Gaumenfreude. Sehr zu empfehlen!

Mein Verdauungsspaziergang führte mich zum „Sad Janka Kral’a Park“, welcher äußerst gepflegte Grünflächen bot und offensichtlich als ein richtiger Meetinpoint von heimischen Familien genutzt wird. Kinder spielten, Hunde tummelten sich (auch wenn am Eingang ein Hundeverbot angebracht war) und Touristen ließen sich auf den Grasflächen nieder – auch ich! Ein idyllisches Fleckchen mitten in einer kleinen Großstadt! Wunderprächtig.

Nach einer längeren Verweilpause machte ich mich auf den Weg zum zweiten Bahnhof Bratislavas, namens „Petrzalka“. Von hier aus ging die Reise nun wieder nach Hause.

Fazit: Ein wunderbarer Tagesausflug, welcher für Jung und Alt zu empfehlen ist. Ob Sightseeing oder Entspannungsausflug – Bratislava ist eine sehr junge und moderne Stadt, die für alle Abenteurer etwas zu bieten hat. Von mir bekommt sie jedenfalls einen riesigen Daumen nach oben!

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Autor: lreisen

Freierufliche Journalistin, Redaktionsleiterin, Texterin, Autorin. Mein Erfahrungsschatz entwickelte sich im Rahmen meiner Tätigkeiten bei diversen Magazinen und Zeitschriften.

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